ZEIT Geschichte 2/26
| Veröffentlichungsdatum: | 27.03.2026 |
|---|---|
| EAN: | 9783689876555 |
| Sprache: | Deutsch |
| Seitenzahl: | 124 |
| Produktart: | Geheftet |
| Herausgeber: | Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG |
| Verlag: | Zeitverlag Gerd Bucerius Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG |
| Untertitel: | Wer sind die Deutschen? Und seit wann? Die Erkundung einer Nation - vom Mittelalter bis heute |
Produktinformationen "ZEIT Geschichte 2/26"
* Titelthema: Wer sind die Deutschen? Und seit wann? Die Erkundung einer Nation - vom Mittelalter bis heute. * Vorhang auf für die Deutschen: Die Geburt der Nation * Römische Rituale: Welches antike Erbe in uns steckt * 'Ist kein Hermann da?': Der Kult um die Germanen, seine Wurzeln und die mörderischen Folgen * 'Ich will den Hass gegen die Franzosen': Deutschtümler und ihr 'Erbfeind' * 'Wie viel Bier ist in der deutschen Intelligenz!': Von Goethe bis Grass: Über den Hang der Deutschen zum Selbstzweifel * Sehnsucht nach Einheit und Größe: Nach 1918 wird die 'Volksgemeinschaft' zum großen Heilsversprechen * Zum 'Volksfeind' erklärt: Im Nationalsozialismus wird 'deutsch' und 'jüdisch' zum mörderischen Gegensatz * Humorlose Pedanten: Deutsche Tugenden, was ist aus ihnen geworden? * Und was singen wir jetzt? Die Geschichte unserer Hymnen Die neue Ausgabe von ZEIT GESCHICHTE fragt nach den Ursprüngen der deutschen Nation - und räumt mit vertrauten Mythen auf. Oft beginnt die Erzählung im Teutoburger Wald, wo angeblich schon unsere germanischen Vorfahren ein gemeinsames Wir-Gefühl besaßen. Doch historische und genetische Spuren zeigen: Eine direkte Linie von den Germanen zu den Deutschen gibt es nicht. Das Heft verfolgt stattdessen, wie sich im Mittelalter allmählich ein gemeinsames Bewusstsein entwickelte - aus Sprache, aus übernommenen Fremdbildern und aus der Orientierung am Kaiser. Nicht ein Volk schuf das Reich, sondern das Reich ließ über Jahrhunderte hinweg eine nationale Identität entstehen. Mit dem Ende des Alten Reiches 1806 und den Umbrüchen der Napoleonzeit erfanden sich die Deutschen neu. Die Nationalbewegung wandelte sich vom liberalen Projekt zur Reichsgründung von 1871 und später zu aggressivem Nationalismus. Nach den Verbrechen des Nationalsozialismus musste deutsche Identität erneut neu gedacht werden - antifaschistisch im Osten, verfassungspatriotisch im Westen. Heute ist die Idee der Nation wieder präsent, oft auch im Streit um ihre Bedeutung. Dieses Heft blickt auf die langen Linien der Geschichte - und plädiert dafür, die Nation neu zu denken, statt sie jenen zu überlassen, die sie völkisch verengen wollen.
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