Werk C.
Strigler, Mordechai
| Autor: | Strigler, Mordechai |
|---|---|
| Themengebiete: | Erinnerung / Drittes Reich, Nationalsozialismus Holocaust Judenverfolgung / Holocaust Judenverfolgung / Konzentrationslager KZ Konzentrationslager Kriegsverbrechen - Kriegsverbrecher Shoah Verbrechen / Kriegsverbrechen Weltkrieg / Zweiter Weltkrieg Weltkrieg 1939/45 Zweiter Weltkrieg |
| Veröffentlichungsdatum: | 07.10.2021 |
| EAN: | 9783866745957 |
| Auflage: | 001 |
| Sprache: | Deutsch |
| Seitenzahl: | 456 |
| Produktart: | Kartoniert / Broschiert |
| Verlag: | Klampen, Dietrich zu, & Dr. Rolf Johannes GbR zu Klampen! Verlag |
| Untertitel: | Verloschene Lichter III. Ein Zeitzeugenbericht aus den Fabriken des Todes |
Produktinformationen "Werk C."
Kurz nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Buchenwald im April 1945 begann Mordechai Strigler, seine Erfahrungen in den Lagern des besetzten Polens literarisch zu verarbeiten. Schonungslos wie kaum ein anderer Überlebender beschreibt er die Lagerorganisation und das Lagerleben sowie den Umgang der jüdischen Gefangenen untereinander. In 'Werk C' schildert Strigler die Monate von September 1943 bis März 1944 im Arbeitslager Skarzysko-Kamienna, das vom Leipziger Rüstungsunternehmen HASAG AG betrieben wurde. Dabei zeigt er - anders als im Vorgängerband - weniger die Produktionsbedingungen auf, sondern konzentriert sich auf einzelne Personen, Beziehungen und Begebenheiten. Er beschreibt sowohl den Alltag im Lager als auch außergewöhnliche Umstände wie Geburten oder das von den Gefangenen ersonnene Prostitutionsmodell. Da er mit der Zeit in ¿privilegiertere¿ Kreise der jüdischen Lagerverwaltung aufstieg, kann er auch über die ¿mittlere Verwaltungsebene¿ sowie die Organisation des gesellschaftlichen Lagerlebens berichten und ein detailliertes Porträt der Funktionshäftlinge im Arbeitslager liefern. 'Zur bloßen Kolorierung darf man die Feder beim Wiedererwecken unserer Leiden vergangener Zeiten nicht benutzen. So lasst uns noch ein Mal in unser Antlitz in jenen Tagen schauen, ohne die Maske, die wir heute gern für uns finden.' Mordechai Strigler, 1950
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