Urmensch und Spätkultur
Gehlen, Arnold
| Autor: | Gehlen, Arnold |
|---|---|
| Themengebiete: | Anthropologie Anthropologie / Kulturanthropologie Geschichte / Kulturgeschichte Kulturanthropologie Kulturgeschichte Mensch / Philosophie Philosophie / Gesellschaft, Politik, Staat Soziologie Soziologie / Theorie, Philosophie, Anthropologie |
| Veröffentlichungsdatum: | 01.05.2016 |
| EAN: | 9783465042723 |
| Auflage: | 007 |
| Sprache: | Deutsch |
| Seitenzahl: | 318 |
| Produktart: | Kartoniert / Broschiert |
| Herausgeber: | Rehberg, Karl Siegbert |
| Verlag: | Klostermann, Vittorio, GmbH Klostermann Vittorio GmbH |
| Untertitel: | Philosophische Ergebnisse und Aussagen |
Produktinformationen "Urmensch und Spätkultur"
Arnold Gehlens erstmals 1956 erschienenes Buch ÔÇ×Urmensch und Sp+ñtkultur" ist als Philosophie der Institutionen vor allem ein soziologisches Grundlagenwerk. Seine methodische Basis ist eine philosophisch-anthropologische Kategorienforschung, die sich auf kultur- und sozialanthropologische Materialien st++tzt. Das Buch ist bis heute eine der anregendsten Quellen f++r eine soziologische Institutionenanalyse. Niemand hat die symbolische Struktur der aus dem Zusammenhandeln von Menschen sich ergebenden Stabilisierungen durch rituelle Vergegenw+ñrtigung besser herausgearbeitet als Gehlen. Dabei blieb er ein konservativer ÔÇ×Institutionalist" in dem Sinne, da+¿ er den institutionellen Sicherungen vor allen individuellen Interessen den Vorrang gab und die institutionelle Entlastung ++ber jede institutionell erzeugte Belastung stellte und somit zu einer ÔÇ×hobbistischen" L+Âsung des Ordnungsproblems kam. Zugleich entwickelte er aber eine handlungsbezogene und dynamische Theorie der Kreation des Institutionellen; diese Einrichtungen sichern das indirekte Verh+ñltnis, das der Mensch zu anderen und zu sich selbst aufzubauen gezwungen ist. Gehlen erkannte in diesen ÔÇ×Sozialregulationen" unwahrscheinliche und m++hsam erreichte Stabilisierungen, deren geschichtlich legitimierte Ordnungsleistungen er seit der Aufkl+ñrung, den gro+¿en Revolutionen und sp+ñtestens seit dem 20. Jahrhundert in Aufl+Âsung sah.
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