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Sexualität und Tod

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Produktnummer: 16A2691717
Autor: Meier, Franz
Themengebiete: Anglistik / Literaturwissenschaft Anglistik / Sprachgeschichte Anglistik / Sprachwissenschaft Sex Sexualität Tod (Motiv, literarisch)
Veröffentlichungsdatum: 04.02.2003
EAN: 9783484421363
Auflage: 001
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 448
Produktart: Gebunden
Verlag: De Gruyter de Gruyter, Walter, GmbH
Untertitel: Eine Themenverknüpfung in der englischen Schauer- und Sensationsliteratur und ihrem soziokulturellen Kontext (1764-1897)
Produktinformationen "Sexualität und Tod"
Die Studie bearbeitet anhand der Themenverknüpfung "Sexualität und Tod" ein im engeren Sinne literaturwissenschaftliches, im weiteren Sinne kulturwissenschaftliches Problemfeld: das der Interdependenz literarischer und soziokultureller Phänomene im historischen Wandel. Den Untersuchungsbereich bildet die englische Kultur vom späten 18. bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert, bzw. die englische Schauer- und Sensationsliteratur dieser Zeit. Die Arbeit stellt aber auch allgemein die bisher umfassendste Behandlung der Themenverknüpfung "Sexualität und Tod" in Literatur und soziokulturellem Kontext dar. Methodisch geht die Untersuchung weit über traditionelle Motivgeschichte hinaus und verbindet Ansätze des Strukturalismus (Jakobson, Lodge), der Soziologie (Parsons, Meyer/Ort), der Psychologie (Freud) und der Kulturtheorie (Bataille, Foucault). Inhaltlich untersucht sie zum einen die historischen Manifestationen und Wandlungen der Diskurse "Sexualität" und "Tod", und andererseits - in einem ausführlichen textanalytischen Teil - literarische Werke von Horace Walpole, M.G. Lewis, Mary Shelley, John W. Polidori, Emily Brontë, Wilkie Collins, Sheridan Le Fanu, Oscar Wilde und Bram Stoker. Im Zuge der Analyse und Korrelation allgemein kultureller, gesellschaftlicher und literarischer Diskurse entwickelt die Arbeit u.a. ein Typenschema möglicher Themenverknüpfungen, ein bipolares Modell soziokultureller Tabufunktionen und die literarhistorische Hypothese vom "Pendel der Verknüpfungsmodi".
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