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Schlesische Erinnerungen

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Produktnummer: 16A63982138
Autor: Sauer, Heinz
Themengebiete: Niederschlesien Polen
Veröffentlichungsdatum: 01.12.2025
EAN: 9783948218706
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 120
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Verlag: Kadera-Verlag Kadera Verlag
Untertitel: Vertrieben aus Konradswaldau 1939 - 1946. Autobiografische Erinnerungen
Produktinformationen "Schlesische Erinnerungen"
Bäuerliches Leben auf einem schlesischen Gutshof in Konradswaldau. Das Wasser kam aus der Pumpe. Pferd und Ochse waren wichtige Helfer in der Landwirtschaft. Elektrizität kam nur langsam hinzu. Der Zweite Weltkrieg hatte zunächst einen positiven Effekt, indem belgische Gefangene zur Feldarbeit zugeteilt wurden. Ein Zeugnis über den Umgang mit diesen unbezahlten Arbeitskräften waren nach dem Krieg veranstaltete Freundschaftstreffen. Dennoch rückte die Front näher. Die Kirchenglocken wurden abgeholt, um sie zu Kanonen zu machen. Fast das ganze Dorf brach auf, um im Sudetenland Sicherheit zu suchen. Doch von dort gab es nur ein Zurück. Die frohe Botschaft 'Der Krieg ist vorüber!' erwies sich nicht als Frieden. Schließlich kamen Polen nach Konradswaldau, vielfach waren es zwangsweise umgesiedelte Polen. Denn die Russen hatten im polnischen Osten des Deutschen Reichs Gebiete gewonnen, sie siedelten nun die dort lebenden Polen zwangsweise in Schlesien an. Vertriebene, die nun die Schlesier vertrieben. Das Deutsche Reich war kleiner geworden. Dann der Befehl: In zwei Stunden Aufbruch zum Fußmarsch nach Hirschberg, wo der Zug wartete, der die Schlesier nach Deutschland bringen sollte. Mit Gepäck, soviel man tragen konnte. Es waren Vieh-Wagons, die ihre menschliche Fracht über Görlitz zum Auffanglager in Uelzen bringen sollten. Sechs Tage dauerte die Irrfahrt über Nebenstrecken mit noch unzerstörten Gleisen. Verlaust, verdreckt und von Hunger geschwächt erreichten die Vertriebenen die Lüneburger Heide, wo sie auf zugewiesene Orte verteilt wurden. Familie Sauer wurde eine Wohnung in Franzenburg bei Cuxhaven zugeteilt. '800 Kilometer bis Breslau, immer auf der Reichsstraße 6', so hatte es der siebenjährige Heinz noch im Ohr, wenn Onkel Rudolf ihm die Welt auf der Landkarte erklärte.
Bücherregal gefüllt mit juristischen Werken

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