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Neuiranische Sprachen

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Produktnummer: 16A10940224
Veröffentlichungsdatum: 10.02.2015
EAN: 9781159201418
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 32
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Herausgeber: Books LLC
Verlag: Books LLC, Reference Series
Untertitel: Paschtunische Sprache, Persische Sprache, Zaza-Sprache, Paschtunische Schrift, Persisches Alphabet, Kurmandschi, Tadschikische Sprache, Sorani, Gorani, Bonyad-e Farhang-e Iran, Pata Chazana, Ossetische Sprache, Belutschische Sprache
Produktinformationen "Neuiranische Sprachen"
Quelle: Wikipedia. Seiten: 32. Kapitel: Paschtunische Sprache, Persische Sprache, Zaza-Sprache, Paschtunische Schrift, Persisches Alphabet, Kurmandschi, Tadschikische Sprache, Sorani, Gorani, Bonyad-e Farhang-e Iran, Pata Chazana, Ossetische Sprache, Belutschische Sprache, Bongah-e Tarjomeh va Nashr-e Ketab, Zaza-Gorani, Masanderanische Sprache, Südkurdische Sprache, Lurische Sprache, Persische Keilschrift, Nur, Dehkhodas Lexikon, Dze, Tse, Rre, Gilaki, Ddal, Leki, Hazaragi, Talisch, Zwarakay, Jaghnobi, Aimaq, Kelhuri. Auszug: Zazaki ¿ deutsch auch Zaza-Sprache ¿ ist die Sprache der Volksgruppe der Zaza in der östlichen Türkei. Die meisten Zaza und manche Sprachwissenschaftler verwenden auch die Sprachbezeichnungen Kirdki Dimilki sowie Kirmancki. Die Anzahl ihrer Sprecher wird auf zwei bis drei Millionen geschätzt. Sie wird vor allem in Ostanatolien gesprochen, durch Migrationsprozesse der letzten Jahrzehnte ist sie auch in West-, Mittel- und Nordeuropa verbreitet. Das Zazaki gehört zum iranischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Zur Bezeichnungsfrage und zum historischem Hintergrund der Zaza-Volksgruppe siehe den Artikel Zaza. Die Zaza-Sprache wird auch heute noch aus politischen und kulturellen Gründen oft als ein Dialekt des kurdischen Kurmandschi betrachtet. (Zum politischen Hintergrund dieser Einschätzung siehe den Artikel Zaza.) Dagegen stellt die Iranistik (die Wissenschaft der Erforschung der iranischen Sprachen) eindeutig fest: Zazaki ist eine eigenständige Sprache des nordwestlichen Zweigs der iranischen Sprachen, zu dem unter anderem auch die kurdische SprachenKurmandschi und Sorani gehören. Innerhalb dieses nordwestlichen Zweiges bilden die kurdischen Sprachen ¿ zusammen mit zentraliranischen Dialekten ¿ eine genetische Untergruppe, das Zaza bildet demgegenüber zusammen mit dem Gorani eine selbständige Untereinheit Zaza-Gorani, die möglicherweise engere Beziehungen zum Belutschi aufweist. (Siehe unten die Klassifikation der nordwestiranischen Sprachen.) Schon Sprachforscher des 19. Jahrhunderts (z. B. Peter Lerch) belegten, dass das Zazaki kein Dialekt des kurdischen Kurmandschi, sondern eine eigenständige Sprache innerhalb der iranischen Sprachfamilie ist. Dies bekräftigten die deutschen Iranisten Oskar Mann und Karl Hadank mit ihren vielfältigen Untersuchungen, aus denen 1932 die erste umfangreiche wissenschaftliche Grammatik des Zazaki unter dem Titel Mundarten der Zaza hervorging. Zazaki sei ein Dialekt des kurdischen Kurmandschi, gilt heute als überholt. (Näheres im A
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