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Intensitätspartikeln im Deutschen : Zur Semantik von deskriptiver und expressiver Verstärkung

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Produktnummer: 16A64859891
Autor: Schmidt, Jessica
Veröffentlichungsdatum: 08.04.2026
EAN: 9783985541836
Auflage: 001
Sprache: Englisch
Seitenzahl: 328
Produktart: Gebunden
Verlag: Language Science Press
Produktinformationen "Intensitätspartikeln im Deutschen : Zur Semantik von deskriptiver und expressiver Verstärkung"
Dieses Buch befasst sich mit dem in der theoretischen linguistischen Literatur stark diskutierten Phänomen der lexikalischen Adjektiv-Intensivierung. Dabei wird ein graduierbares Adjektiv - z. B. schön - durch eine Intensitätspartikel modifiziert.  Der Strand ist ¿ schön.             Positiv  Der Strand ist sehr schön.        Deskriptiv  Der Strand ist mega schön.      Expressiv Durch die Modifikation erfährt das Adjektiv eine Bedeutungsverstärkung,die sich in einer gesteigerten Intensität und einer höheren Position auf einer zugehörigen mentalen Skala niederschlägt. Im Fokus steht die experimentelle Untersuchung von deskriptiven und expressiven Intensitätspartikeln. Expressive Intensivierer (Gutzmann & Turgay 2012) wie mega und super treten vor allem in der Umgangssprache auf, meist in Gestalt von Adjektiven, und erfüllen eine ähnliche Funktion wie "deskriptive Intensivierer" (ebd.), etwa die deutsche Standard-Intensitätspartikel sehr. In beiden Fällen wird im Vergleich zum Positiv ein höheres Ausmaß der bezeichneten Eigenschaft ausgedrückt; bei expressiven Intensivierern wird dieser Grad jedoch - so die in der Literatur vorherrschende Annahme - intuitiv als stärker empfunden. Zudem offenbaren expressive Partikeln aufgrund einer emotional-expressiven Zusatzkomponente mutmaßlich auch die persönliche Einstellung der sprechenden Person zum Sachverhalt, die nicht Teil der Proposition ist. Obwohl die Erforschung von Expressivität in der formal orientierten Sprachwissenschaft in den letzten drei Jahrzehnten erheblich an Dynamik gewonnen hat, ist die Gültigkeit dieser grundlegenden Annahmen bislang nicht empirisch abgesichert. Die noch bestehende Lücke an experimentellen Untersuchungen zu schließen, ist eines der zentralen Ziele dieser Arbeit. Aufbauend auf der aktuellen Forschungslage unternimmt sie den ersten Versuch, durch eine breit angelegte Untersuchung neue Erkenntnisse über den semantischen Unterschied zwischen deskriptiven und expressiven Intensitätspartikeln zu gewinnen. Hierfür wird auf eine systematisch aufeinander aufbauende Kombination aus verschiedenen linguistischen Methoden wie Korpusanalyse (Empirieteil I) und Rating-Experimente (Empirieteil II) zurückgegriffen, mithilfe derer die aus der Literatur hergeleiteten Forschungshypothesen erstmals überprüft werden.
Bücherregal gefüllt mit juristischen Werken

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