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Geschichte der bulgarischen Literatur

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Produktnummer: 16A49291831
Autor: Kirova, Milena
Veröffentlichungsdatum: 15.08.2024
EAN: 9783929634914
Auflage: 001
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 280
Produktart: Gebunden
Verlag: Unverlag
Untertitel: Band 4: Postsymptomatiken von 1989 bis heute
Produktinformationen "Geschichte der bulgarischen Literatur"
Führten die ersten drei Bände dieser Literaturgeschichte - mit der Kernzeit 1878-1918 - im Bestreben, Kontexte für den Aufbruch der bulgarischen Literatur nach der Nationalstaatsgründung zu schaffen und die Schaffensperioden der wichtigen Autoren ganz zu erzählen, oft in die Wiedergeburtszeit des 19. Jahrhunderts zurück und voraus bis in die Jahre nach dem kommunistischen Umsturz 1944, so setzt dieser vierte Band 1989 an, dabei ebenfalls oft zurückgreifend auf literarische Laufbahnen, die in der totalitären Epoche 1944-1989 begannen. Die staatlich gegängelte, dennoch höchst komplexe und unüberschaubare Literatur der Epoche des Staatskommunismus bedürfte der eigenen Darstellung eines Spezialisten. Kirova konzentriert sich stattdessen auf Mechanismen und Strategien der Überwindung des Totalitarismus in der Wendezeit-Literatur. Sie findet diese weniger in der vulgären Literatur des Verbotenen, die, meist in der bulgarischen Schattenwirtschaft und der unleugbaren politischen Filzokratie angesiedelt, dem Volk jene scheinrealistischen Einblicke in Sex and crime gewährt, die der Staatssozialismus zuvor rigide verhinderte. Sie stellt sie zwar dar, findet Neuansätze aber woanders. Erstens in der Wiederaufnahme jenes Modernismus - s. Band 2 -, mit dem Bulgarien ab 1900 Anschluss an die europäische Literatur suchte und die 1944 schroff unterbrochen wurde: Die von Pencho Slavejkov initiierte Konzeptliteratur, die späte Adaption des Verbatim-Theaters, die kritische Dokumentarliteratur und die experimentelle Lyrik. Sie skizziert und definiert zweitens die bulgarischen Erscheinungsformen eines nach- und aufholenden Postmodernismus in allen Gattungen, im Theater auch die Spielformen postdramatischer Aufführungspraktiken. Die Autorin erfreut auch in diesem Band wieder mit ihrem rezeptionskritischen Ansatz. Sie diskutiert daher einerseits am Beispiel der jüngsten Literatur Bulgariens das Spannungsverhältnis von zeitnaher kritischer Rezensionstätigkeit und dem distanzierten Blick des Literaturhistorikers, der Cluster bilden muss, um von der Kartierung der buntgescheckten Literaturlandschaft beginnen und danach zur Analyse schreiten zu können; andererseits verliert sie nie die eigentlichen Rezipienten aus dem Auge: Leser und Theaterpublikum.
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