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Faust I

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Produktnummer: 16A64199610
Autor: Goethe, Johann Wolfgang von
Veröffentlichungsdatum: 30.03.2026
EAN: 9783948904807
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 244
Produktart: Gebunden
Verlag: Jaja Verlag Köhn, Annette
Untertitel: Der Tragödie erster Teil - Band 2
Produktinformationen "Faust I"
Die Tragödie schreitet voran, Tataa, Auftritt Gretchen! Nele Heaslip: Bei einer so komplexen, konfliktreichen Figur wie Faust, dessen durchdringende Persönlichkeit das ganze Stück beherrscht, ist man vielleicht dazu verführt, dem frommen Gretchen eine schlichtere Charakterisierung zu unterstellen. Zugleich aber dominiert Gretchen schon lange die künstlerische Rezeption des Stücks - mal als hilfloses Opfer, mal als ideales Frauenbild, als gefallenes Mädchen, als Madonna oder Magdalena. Zweifellos macht sich an der Gretchentragödie die gesellschaftliche Aussage des Stückes fest. Das hängt natürlich davon ab, in welcher Gesellschaft das Stück spielt - und welcher Gesellschaft es vorgeführt wird. In meiner Inszenierung aus drei Zeitebenen und drei Gesellschaften gibt es daher auch drei Gretchen. Beim Zeichnen habe ich festgestellt, dass sich unter den drei Hauptfiguren Gretchen im Bezug zu ihrer Umgebung am stärksten verändert. Das war nicht ganz überraschend, da Gretchens Rolle am meisten durch ihre Gesellschaft bedingt ist. Im Mittelalter gibt es für eine junge, bürgerliche Frau wie sie nicht viele Möglichkeiten zur Entfaltung - im Nationalsozialismus ähnlich wenig. In der Gegenwart aber stellte sich für mich die Frage: Wer wäre Gretchen, wenn sie frei wählen dürfte? Fest steht, dass Gretchen in vielerlei Hinsicht die Antithese zum intellektuell verzweifelten, weltgewandten, zynischen und rastlosen Faust darstellt. Man mag sie in ihrer Unschuld für naiv halten. Dagegen finde ich, dass Gretchen eine Eigenschaft in sich trägt, die zu oft für naiv erklärt wird - eine Eigenschaft, die eine Stärke verlangt, die selbst Faust nicht aufbringen kann, und in der doch vielleicht die Hoffnung liegt, die Faust längst verloren hat: den Glauben an das Gute im Menschen.
Bücherregal gefüllt mit juristischen Werken

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