Doppelmord
Frhr. van Handel, Norbert
Produktnummer:
16A64380052
| Autor: | Frhr. van Handel, Norbert |
|---|---|
| Themengebiete: | Erster Weltkrieg Geschichtsschreibung Historiographie Kalter Krieg Krieg / Kalter Krieg Neunzehntes Jahrhundert Pädagogik / Geschichte Weltkrieg / Erster Weltkrieg Weltkrieg 1914/18 Zwanzigstes Jahrhundert |
| Veröffentlichungsdatum: | 13.02.2026 |
| EAN: | 9783907347317 |
| Sprache: | Deutsch |
| Seitenzahl: | 208 |
| Produktart: | Kartoniert / Broschiert |
| Verlag: | WELTBUCH Verlag GmbH |
| Untertitel: | Sommer 1914: von Sarajevo bis zur Kriegserklärung |
| Altersempfehlung: | 16 - 99 |
Produktinformationen "Doppelmord"
VORWORT: Der renommierte Schweizer WELTBUCH Verlag legt mein Buch "Doppelmord", das 2014, also 100 Jahre nach Sarajevo, veröffentlicht wurde, neu auf. Es ist verstörend, dass 12 Jahre danach die Weltmächte durchaus bereit scheinen, wenn gewisse Bedingungen eintreten, einen neuen Weltkrieg, der diesmal noch viel schrecklicher werden würde als die beiden vorhergehenden Weltkriege, auszulösen. Ebenso verstörend ist, dass die Entscheidung der früheren deutschen Bundeskanzlerin, die Tore nach Deutschland weit aufzumachen und vornehmlich jeden, der behauptet ein Immigrant aus Mittelost zu sein, einzuladen. Dem gegenüber steht eine unfähige Europäische Union, die nicht in der Lage ist, die wirklichen Probleme, nämlich Immigration, Inflation und Verteidigung zu lösen. Ein österreichischer Bundespräsident, der meint wir brauchen einen "Europapatriotismus" scheint Patriotismus mit Zustimmung zu einem lediglich wirtschaftsfördernden europäischen Bündnis (EWG) zu verwechseln. 27 Staaten mit verschiedenster Geschichte, die noch vor 100 Jahren übereinander hergefallen sind, taugen nicht dazu, sich patriotisch zu fühlen. Wenn Christopher Clark von den "Schlafwandlern" spricht, so ist es heute noch ärger, denn die noch so schwachen Spitzenpolitiker in Europa sollten wissen, dass die globale Sicherheit auf ein Minimum geschrumpft ist. 1914 konnte zum Beispiel Kaiser Franz Joseph noch meinen, ein vernünftiges Ultimatum an Serbien würde keinen Weltkrieg auslösen - was wir in unserem Buch zu beweisen versuchen - was aber der alte Herr nicht wissen konnte, ist, dass für Frankreich, England aber auch Russland die christlichen Monarchien in Mitteleuropa ein Dorn im Auge waren. Für Italien, das die längste Zeit mit Österreich-Ungarn und Deutschland verbündet war, gilt der Ausspruch eines früheren bayerischen Ministerpräsidenten: "Italien ist wie ein Schnitzel, je mehr man es klopft, desto größer wird es." Die Situation heute ist ähnlich wie 1914, ohne jetzt in Details zu gehen, aber man sollte, was man nicht tun wird, aus den Geschehnissen des Ersten und Zweiten Weltkrieges lernen. Die ewige Vergangenheitsbewältigung, ohne Zukunftsvorstellungen, wird die Probleme sicherlich nicht lösen. Dr. Norbert Frhr. van Handel (im Jänner 2026)
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