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Diskursstruktur und Intonation

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Produktnummer: 16A5168502
Autor: Baumgärtel, Iris
Themengebiete: Diskursethik Ethik / Diskurs
Veröffentlichungsdatum: 04.07.2007
EAN: 9783638645782
Auflage: 002
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 36
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Verlag: GRIN Verlag
Produktinformationen "Diskursstruktur und Intonation"
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,5, Universität Konstanz (Fachbereich Sprachwissenschaft), Veranstaltung: Diskursstruktur und Intonation, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Sprach-Handlungs-Theorie analysiert die Pragmatik die Regeln der Form und Interpretation von sprachlichen Äußerungen im Kontext. Die Analyse eines Diskurses, der, laut Brown/Yule im Gegensatz zum Text, einem Prozess unterzogen und situationsgebunden ist, kann also nicht nur anhand linguistischer Regeln erfolgen, sondern muss ebenso die Formen berücksichtigen, die die Sprache im Gebrauch hervorbringt. Im Diskurs verankert sind die Informations- und Intonationsstruktur, genauer gesagt definiert sich nach Michael Halliday die Informationsstruktur a)durch die einzelnen Informationseinheiten und b)deren Korrelation zur intonatorischen Phrasierung. Die Informationsstruktur ist weder mit der syntaktischen noch der grammatischen Struktur gleichzusetzen, sie stellt vielmehr den Aufbau eines Satzes in der Frage nach dem Gegenstand und der Aussage dar. Die Gliederung eines Satzes bzw. einer Äußerung erfolgte in der Prager Schule (z.B. Bene¿)nach ¿Topik¿ und ¿Fokus¿ - die Termini ¿Themä/¿Rhemä wurden eingeführt, die später dann von Halliday übernommen wurden. Die Differenzierung von Thema und Rhema gründet in der Unterscheidung alter versus neuer bzw. bekannter versus nicht bekannter Information und dem Blick auf die Intonationsstruktur des Satzes. Als zweiter Aspekt spielt in der Thema-Rhema-Gliederung (TRG) der Intonationsverlauf eine in den Theorien mehr oder weniger respektierte Rolle. Janet Pierrehumbert und Julia Hirschberg befassten sich eingehend mit einer ¿Intonationskontur zur Diskursinterpretation¿ , die sie an Hand von einem differenzierten System von Tönen und Akzenten verfassten. In Kapitel II.2. wird dieses kurz zusammengefasst und als Grundlage für die Beschreibung der intonatorischen Untersuchung des Beispieltextes verwendet. Die Wechselbeziehung zwischen Informations- und Intonationsstruktur kann man zunächst grob in folgender allgemeiner Tendenz benennen: Der Fokus des Satzes liegt auf neuer Information, die intonatorisch hervorgehoben wird und als Rhema bezeichnet werden kann. Die Grundlage der Mitteilung beinhaltet meist alte Information und ist als Thema weniger betont.
Bücherregal gefüllt mit juristischen Werken

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