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Die chinesische Hochschulpolitik seit 1985

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Produktnummer: 16A13014503
Autor: Schmidt, Matthias
Veröffentlichungsdatum: 09.02.2011
EAN: 9783640816620
Auflage: 002
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 100
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Verlag: GRIN Verlag
Untertitel: Elitäre Massenbildung?
Produktinformationen "Die chinesische Hochschulpolitik seit 1985"
Magisterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Chinesisch / China, Note: 1,0, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Das chinesische Hochschulsystem soll in dieser Arbeit anhand der Theorie Martin Trows innerhalb der Kategorien ¿Elite¿ bzw. ¿Masse¿ eingeordnet werden. Die hier analysierten Trends zeigen jeweils unterschiedlich starke Tendenzen zu einer der beiden Kategorien. Manche sind auch eine Mischung aus den Zweien. Die starke Expansion des Systems seit den späten 90er Jahren, was die Studierendenzahlen, die Hochschulzahl und die Finanzierung des Hochschulsektors angeht, spricht klar für die Umschreibung als Massensystem nach Trow. Bei genauerem Hinsehen wird allerdings klar, dass die Expansion der Studierendenzahlen nicht überall gleich stark vonstattenging. Die Spitzenuniversitäten mussten insgesamt mit weniger Expansionsdruck fertig werden als Hochschulen zweiter und dritter Klasse. Chinas Hochschulsektor zeichnet sich so durch eine von der Regierung bewusst gestützte Zweiteilung aus. Eine kleine Gruppe speziell geförderter Universitäten steht einer deutlich größeren Gruppe an nicht zentral Geförderten entgegen. Erstere sind Spitzenuniversitäten des 211-Projekts. Darunter befinden sich nochmals weitere Institutionen, die additiv zusätzlich Mittel durch das 985-Projekt erhalten, wovon wiederum nur fünf bis sechs sich in den verschiedenen Hochschulrankings Chinas alle auf den ersten Plätzen befinden. Diese Gruppe sind die Elite-Universitäten der Volksrepublik. Zusammenfassend befindet sich das chinesische Hochschulsystem in einer Transformationsphase zwischen dem elitären und dem Massenhochschulsystem nach Martin Trow. Die Expansionstendenzen weisen größtenteils auf den Massencharakter des Systems hin. Dennoch bleiben Überreste des Elitensystems, wie die Gaokao-Prüfung und die herausgehobene Stellung einer kleinen Gruppe Hochschulen bestehen. Dass die chinesische Regierung hier ein elitäres System innerhalb eines Massenhochschulsystems bewusst aufrecht erhält, entspricht der Theorie Martin Trows, dass auch beim Übergang von Elite zu Masse weiterhin Elitefunktionen ausgeführt werden.
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