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Der junge Kanton baut

68,00 €*

Dieses Produkt erscheint am 1. Juli 2026

Produktnummer: 16A64675751
Produktinformationen "Der junge Kanton baut"
Der erste Band der Publikationsreihe 'Baukultur und Denkmalpflege im Kanton Aargau' schildert die Geschichte des öffentlichen Bauwesens im Kanton Aargau von der Kantonsgründung 1803 bis ins frühe 20. Jahrhundert. Von der Aufbauphase der staatlichen Bautätigkeit erstreckt sich die Darstellung über die hohe Zeit der schweizweit beachteten 'Pionierbauten' des Aargaus - Infanteriekaserne Aarau, Strafanstalt Lenzburg, Heil- und Pflegeanstalt Königsfelden - bis in die Zeit um 1900, als die Hochbaumeister kaum noch entwerfend tätig sein konnten und die kantonale Baukommission 1922 abgeschafft wurde. Wie organisierte sich der junge Kanton im Baubereich, woran orientierte er sich dabei und wo überall wurde der Staat baulich tätig, lauten einige der Fragestellungen. Das 19. Jahrhundert war das Zeitalter der neuen Bauaufgaben, und zwar nicht nur im Aargau. In praktisch allen gesamtgesellschaftlichen Bereichen fand - gestützt auf Ideen der Aufklärung und vertiefte wissenschaftliche Forschungen - eine zunehmende Differenzierung statt, die auch für das Bauen der öffentlichen Hand Folgen hatte, sei es etwa im Schul- und Gesundheitswesen oder im Strafvollzug. Neben den neuen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erkenntnissen wirkten sich auch politische Ereignisse und neue gesetzliche Gegebenheiten mehr oder minder direkt auf die öffentliche Bautätigkeiten aus. Der Auf- und Ausbau des aargauischen Bauwesens werden vor dem Hintergrund all dieser Aspekte dargestellt. Im Vordergrund stehen aber die an der Front des Bauwesens tätigen Akteure, die Kantons- bzw. Hochbaumeister sowie die kantonale Baukommission. Ein reicher Quellenfundus ermöglicht darüber hinaus einen vertieften Blick in die Arbeitsbedingungen und Besoldungsverhältnisse der kantonalen Bauschaffenden. Nicht selten sind es Geschichten von beinahe masslosen Anforderungskatalogen, die in krassem Missverhältnis zu den gewährten Ressourcen standen. Zuweilen erlauben die Akten spannende Einblicke in persönliche Schicksale. Der Aargau stand nach seiner Gründung vor gewaltigen Herausforderungen und vermochte dennoch, mit zahllosen zeitaufwendigen Infrastrukturmassnahen und dem Aufbau einer leitungsfähigen Verwaltung die Basis für den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufschwung im 20. Jahrhundert zu legen. Im 19. Jahrhundert realisierte er Vorzeigeanstalten, die in der ganzen Schweiz beachtet wurden. Die Hauptanstrengungen galten mit der Strafanstalt in Lenzburg (eröffnet 1864) und der Heil- und Pflegeanstalt in Königsfelden (1872) Staatsaufgaben im sozialen Bereich, die noch verhältnismässig neu waren. Die zwei Anlagen gingen aus den ersten beiden Architekturwettbewerben hervor, die der Kanton veranstaltete. Als langjährige Autorin der Aargauer Reihe der renommierten schweizerischen Kunsttopografie 'Die Kunstdenkmäler der Schweiz' kennt die Verfasserin viele Facetten des öffentlichen Hochbauwesens im 19. Jahrhundert durch ihre Inventarisierungstätigkeit aus eigener Anschauung, aber auch aus dem Studium zahlreicher Quellengattungen.
Bücherregal gefüllt mit juristischen Werken

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