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Aus Prager Gassen und Nächten

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Produktnummer: 16A43664250
Autor: Kisch, Egon Erwin
Veröffentlichungsdatum: 16.06.2022
EAN: 9783743744271
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 164
Produktart: Gebunden
Verlag: Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin
Produktinformationen "Aus Prager Gassen und Nächten"
Egon Erwin Kisch: Aus Prager Gassen und Nächten Entstanden 1910/1911. Erstdruck: Prag, A. Haase, 1912. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2022. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Umschlaggrafik der Erstausgabe von 1912, gezeichnet von Karl Kostial. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1885 in Prag als zweiter von fünf Söhnen eines jüdischen Tuchhändlers geboren, studiert Egon (später hinzugefügt: Erwin) Kisch Geschichte und Literatur an der deutschsprachigen Karl-Ferdinands-Universität. In der Burschenschaft Saxonia Prag ficht er mehrere Säbelmensuren. Den Militärdienst verbringt er infolge seiner Bereitschaft zum Konflikt mit Vorgesetzten weitgehend im Arrest. 1906 wird er nach einer kurzen Station beim »Prager Tagblatt« Lokalreporter der renommierten Tageszeitung »Bohemia«. Als Stammgast im »Weißen Hasen«, dem Treffpunkt der Prager Bohème, taucht er tief ein in das literarische und künstlerische Milieu der Stadt. Sein investigativer Journalismus deckt die Affäre um den Selbstmord des Spions Alfred Redl auf und macht Kisch zu einem bekannten Journalisten. Gegen Ende des Ersten Weltkrieges, den er als Oberleutnant im K.u.k. Kriegspressequartier überlebt, wird er Mitglied im illegalen Arbeiter- und Soldatenrat und besetzt mit seinen Soldaten zum Fall der Monarchie am 12. November 1918 die »Neue Freie Presse« und lässt eine Sonderausgabe mit dem Aufruf zur Gründung der sozialistischen Republik Deutschösterreich drucken. 1919 wird das KPD-Mitglied in Wien zur unerwünschten Person erklärt und geht nach einer kurzen Station in Prag nach Berlin. Seine unermüdliche Reisetätigkeit mündet in zahlreichen Reportagebänden und bringt ihm den Beinamen »der rasende Reporter« ein. 1933 wird er verhaftet und dann ausgewiesen, er übersiedelt nach Paris und engagiert sich für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Mit Ausbruch des Kriegs flieht er über die USA nach Mexiko. Zurück in Prag stirbt am 31. März 1948 mit Egon Erwin Kisch einer der bedeutendsten Journalisten des 20. Jahrhunderts an einem Schlaganfall.
Bücherregal gefüllt mit juristischen Werken

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