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Antisemitismuskritik im Handgemenge

26,00 €*

Dieses Produkt erscheint am 31. Mai 2026

Produktnummer: 16A64098455
Autor: Uhlig, Tom
Themengebiete: Bildung / Politische Bildung Diskriminierung Politik / Politikunterricht Politische Bildung Politischer Unterricht Protest - Protestbewegung Sozialkunde / Politische Bildung
Veröffentlichungsdatum: 31.05.2026
EAN: 9783958085251
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 250
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Verlag: Neofelis Verlag GmbH
Untertitel: Beiträge zur politischen Bildung
Produktinformationen "Antisemitismuskritik im Handgemenge"
Die antisemitische Enthemmung seit dem genozidalen Massaker vom 7. Oktober 2023 legt lang gehegte Ressentiments und diskursive Ratlosigkeit frei. Denn die öffentlich geführten Diskussionen zur Aufklärung antisemitischer Ressentiments sind erschreckend: Während die immergleichen Formen antisemitischer Propaganda und Übergriffe die Straßen und Sozialen Medien fluten, rätselt die interessierte Öffentlichkeit zuverlässig, ob es sich dabei tatsächlich um Antisemitismus handele. Es klafft ein Abgrund zwischen akademischem Wissen über Antisemitismus und der Vermittlung von Kritik.Von politischer Bildungsarbeit wird erwartet, diesen Abgrund zu überbrücken, und dennoch scheitert sie notwendig an ihren Bedingungen. Ihre institutionellen Begrenzungen, instrumentellen Zielanforderungen und auch pädagogische Unbestimmtheit zeigen sich hilflos gegenüber dem wilden Irrationalismus der antisemitischen Ideologie. Die Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit politischer Bildung ist jedoch kein Grund zur Resignation, sondern als Ausdruck gesamtgesellschaftlicher Ohnmacht gegenüber Antisemitismus zu reflektieren. Noch in ihrem Scheitern kann sie die Konflikt- und Psychodynamiken gesellschaftlicher Widersprüchlichkeit im Umgang mit Antisemitismus auf den Begriff bringen. In Antisemitismuskritik im Handgemenge sind solche Versuche dokumentiert: Es geht um Verschwörungsideologien, Israelhass, die Neue Rechte, christlichen Antijudaismus, die Documenta, Lisa Eckhart, Erinnerungspolitik und die DDR. Im Nachvollziehen dieser Debatten zeigen sich die Widersprüche, Aporien und Herausforderungen politischer Bildung und öffentlicher Positioniertheit gegen Antisemitismus. Denn die Debatten von gestern können die Katastrophen von heute erhellen.
Bücherregal gefüllt mit juristischen Werken

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