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Als Flüchtlingskind in Harpstedt

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Produktnummer: 16A20590876
Autor: Klein, Horst
Veröffentlichungsdatum: 03.11.2012
EAN: 9783656300311
Auflage: 003
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 284
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Verlag: GRIN Verlag
Untertitel: Ein Erlebnisbericht über die Jahre 1945 bis 1952
Produktinformationen "Als Flüchtlingskind in Harpstedt"
Fachbuch aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, , Sprache: Deutsch, Abstract: Nein, leicht waren sie nicht, die ersten Nachkriegsjahre, vor allem nicht für unsere Mutter, aber auch nicht für uns sieben Kinder. In Ostpreußen hatten wir zwar keines der sprichwörtlichen Rittergüter besessen ¿ wie ein Großteil unserer Landsleute ¿ aber doch einen kleinen Hof und eine Schmiede / Landmaschinenschlosserei, die der Familie zu einem guten Auskommen und einem bescheidenen Wohlstand verholfen hatte. Mit alledem war es schlagartig vorbei, als die Rote Armee in unser kleines Grenzdorf eindrang. Wir konnten für die Flucht in den Westen, die in der Nacht davor begann, nur das Allernötigste auf unseren Planwagen laden. Nach gut zwei Monaten ¿unterwegs¿ fanden wir in Harpstedt, einem Marktflecken südlich von Bremen, in einem Behelfsheim, einer großen Doppelbaracke mit zweimal sechzehn Familien, für die nächsten sieben Jahre eine Bleibe. Ich beschreibe in meinem Bericht, wie wir die Endphase des Krieges und die Kapitulation in Harpstedt miterlebten, welche Anstrengungen meine Mutter unternehmen musste, um die sieben Kinder durch die mageren Jahre zu bringen und wie wir Kinder bei diesen Arbeiten im Wald und auf den Äckern der Bauern eingespannt wurden. Die nicht immer spannungsfreien Beziehungen zwischen den Einheimischen und den vielen zwangseinquartierten Flüchtlingen werden ebenso thematisiert wie das Zusammenleben der sehr vielen unterschiedlichen Familien auf dem engen Raum der Baracken. Aber auch die angenehmen Seiten der Kindheit werden gewürdigt, die typischen Spiele der Nachkriegszeit ¿ ohne gekauftes Spielzeug, ohne Telefon, Fernsehen, Computer - und das Problem der Schul- und der Berufs-Ausbildung. Es gibt einige Rückblicke in die Vergangenheit ¿ Ostpreußen und Flucht - und einige Ausblicke in spätere Zeiten, geprägt von den Erfahrungen in der Baracke.
Bücherregal gefüllt mit juristischen Werken

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