Allein unter Frauen
Baar, Robert
| Autor: | Baar, Robert |
|---|---|
| Themengebiete: | Ausbildung / Lehrerausbildung Geschlechterforschung Lehrerausbildung - Lehrerfortbildung |
| Veröffentlichungsdatum: | 11.06.2010 |
| EAN: | 9783531174525 |
| Auflage: | 2010 |
| Sprache: | Deutsch |
| Seitenzahl: | 420 |
| Produktart: | Kartoniert / Broschiert |
| Verlag: | VS Verlag für Sozialwissenschaften |
| Untertitel: | Der berufliche Habitus männlicher Grundschullehrer |
Produktinformationen "Allein unter Frauen"
Zur Fragestellung Im Schuljahr 2006/07 waren in Deutschland knapp 87 Prozent der Lehrenden an Grund schulen Frauen (vgl. Statistisches Bundesamt 2008a). An Grundschulen in Frei burg im Breisgau betrug die Frauenquote im Schuljahr 2009/10 sogar rund 94 Prozent, wovon circa 40 Prozent der wenigen Männer, die hier tätig waren, Schulleitungspositionen besetzten (eigene Erhebung). Die Feminisierung des Lehrerberufs, speziell die außerordentlich hohe Quote von Frauen an Grundschulen, beschäftigt nicht nur Erziehungswissenschaftlerinnen und ¿wissenschaftler sowie Bildungsforscherinnen und -forscher schon seit längerer 1 Zeit. Seit der Veröffentlichung der ersten PISA-Ergebnisse, meldeten sich versch- dene Kultusminister zu diesem Thema, voller Sorge um die Qualität der Schulen, vor allem aber auch über das schlechte Abschnei den der männlichen Jugendlichen. Unter der Schlagzeile ¿Lehrerinnen machen Schüler dumm ¿ Kultusminister schlagen Alarm¿ macht die Bild-Zeitung am 28. 9. 2003 den Grund für das schlechte Abschneiden der Jungen in Schulvergleichsstudien aus: ¿An den deutschen Schulen unterrichten zu viele Lehrerinnen!¿ Niedersachsens Schulminister Bernd Busemann wurde in dem Artikel ebenso mit der Forderung nach einer Männerquote zitiert wie die Kultus ministerin von Baden-Württemberg Annette Schavan und die hessische Schulministerin Karin Wolff. Während die Bild-Zeitung deren Äußerungen gerne aufgreift und weiter polemisiert, formuliert die Stuttgarter Zeitung am 30. 9. 2003 spitz: ¿Jetzt wissen wir¿s. Schuld am Pisa-Debakel ist nicht etwa, dass es zu wenig Lehrer gibt. Nein, es gibt zu viele Lehrerinnen.
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